Bei anderen ErnährungsberaterInnen lese ich, dass sie quasi mit der Muttermilch mit Tieren aufgewachsen sind. Das ist bei mir nicht so. Meine Kindheit hat nur ein durchgeknallter Wellensittich namens Jojo begleitet. Auf den Hund gekommen bin ich erst vor 14 Jahren. Mit meiner Beagle-Mix-Hündin Puck zog nicht nur ein Welpe mit einem Drang zur Beschaffungskriminalität von allem Essbaren ein, sondern auch Sorgen um ihre Gesundheit. Puck als Allergikerin war der Anstoß, mich näher mit der Hundeernährung auseinanderzusetzen. Mit Pucks Tod im Jahr 2024 blicke ich auf ein ganzes Hundeleben zurück, in dem ich unfassbar viel gelernt habe. Indy kam eigentlich nur als Pflegehund aus dem spanischen Tierschutz zu mir, aber ganz schnell war klar, dass er nicht mehr ausziehen wird. Mittlerweile ist er fast so mutig wie sein Namensvorbild: Indiana Jones. Vor der Ernährungsberatung habe ich Geschichte und Archäologie studiert. Die Beschäftigung mit Hinterlassenschaften war also schon immer mein Ding und aus der eigenen Betroffenheit mit Puck ist mittlerweile eine Leidenschaft in Vollzeit geworden. Heute liegt mein Fokus nicht nur auf der selbstgemachten Fütterung, sondern auch auf den biochemischen Zusammenhängen dahinter. Besonders Allergien, hormonelle Störungen, Nährstoffinteraktionen und Stoffwechselprozesse faszinieren mich – denn oft sind es genau diese scheinbar unscheinbaren Puzzleteile, die über Wohlbefinden oder Beschwerden entscheiden.
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